Anfänge

2003
David Bowie by Steven Klein for L’Uomo Vogue (09/2003)

Ich habe in dem letzten Post geschrieben, dass ich nicht wüsste, wo die Geschichte herrührt, was der erste Anstoß war. Das war, ohne es zu beabsichtigen, eine Lüge.

Im Januar 2014 bin ich Bowienet beigetreten, und im März 2014 habe ich zum ersten Mal das oben genannte Foto gesehen. Da es eben entsprechend lange dauerte, bis sich zeigte, dass daraus was werden würde, hatte ich schon wieder darüber vergessen, bis mir heute Abend ein anderes Foto der Session wieder unterkam und ich mich daran erinnert habe.

Manchmal ist es gut, dass Computer nichts vergessen, denn ich hatte es damals abgespeichert in meinem Ordner für Ideen, und dort ist es heute noch: mit dem Erstelldatum vom 01.03.2014. Das ist wenige Tage vor dem ersten Word-Dokument mit Story-Ideen.

Ich sollte allerdings darauf hinweisen, dass wegen persönlichen Gründen erst mal über ein halbes Jahr nur mit Szenen-Ideen vergingen, ehe ich mir eine der obligatorischen Kladden für die Story zugelegt habe. Der erste Schreibversuch ist laut Datum am 30.12.2014.

Inspirationen

Inspiration ist manchmal ein sehr verqueres Ding, und als Autor kann es sein, dass man so viele Ideen sät, dass man nach einer Weile, wenn die Triebe kommen und wachsen, nicht mehr weiß, woher sie kommen. Eine ähnliche Geschichte hat auch Angelegenheiten der Familie Liljeqvist hinter sich.

Das wunderbare am Verfolgen einer Idee ist, dass man – wie bei Kindern – an einem Punkt gewisse Dinge darin wiedererkennt. Sie wachsen und wachsen, und je mehr man daran arbeitet, umso mehr sieht man die Einflüsse, die darin stecken. Eine sehr frühe Version der Geschichte hieß Five Years (offensichtlich wegen dem gleichnamigen Lied) and nine months und war deutlich fokussierter auf die 2003-Zeitline, während es mittlerweile eher so ist, dass die Haupthandlung natürlich immer noch 2003 stattfindet, jedoch wesentlich von den 1993-Ereignissen getragen wird.

Nun, Inspirationen.

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A man and his books

I’m a real self-educated kind of guy. I read voraciously. Every book I ever bought, I have. I can’t throw it away. It’s physically impossible to leave my hand! Some of them are in warehouses. I’ve got a library that I keep the ones I really like. I look around my library some nights and I do these terrible things to myself – I count up the books and think, how long I might have to live and think, Fuck, I can’t read two-thirds of these books. It overwhelms me with sadness.

David Bowie on 9/11 and God by Bob Guccione Jr. / The Daily Beast, 2002

Proust’s Questionnaire: David Bowie, 1998

Ähnlich wie das Q&A von 1991 beantwortete David für die Vanity Fair 08/1998 das berühmte Proust-Questionnaire, das seit 1993 regelmäßig in dem Magazin erschien. Es war eine der ersten Quellen, die ich bei der Recherche gesichtet habe und die Ausgabe fiel mir neulich beim Aufräumen in die Hände. Ein Online-Artikel ist hier zu finden.

Es liest sich schnell, und wie bei allen Aussagen von David/ Bowie gilt: es wird hier und da nicht so ernst genommen wie andere Leute es tun würden, aber ist dennoch (oder gerade deswegen?) recht treffend.

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